Der Stoff zum Überleben, aus dem die Träume sind. Geld. Es jagt dich wie ein Alptraum, wenn es dich befällt. Geld. Es dröhnt dir in den Ohren, wälzt sich im Gehirn, brennt dir auf den Lippen, steht dir auf der Stirn. Geld. Es macht dich hart im Nehmen, stur und abgeklärt. Geld. Bist immer in Bewegung, damit es sich vermehrt. Geld. Es schafft dir viele Freunde, die dir die Treue schwörn. Doch wenn du richtig hinhörst, dann kannst du es hörn: Geld.
Geld macht süchtig, Geld macht frei. Geld macht seelig, Geld macht high. Geld macht mächtig, Geld macht stolz. Geld schafft Neid, na und - was solls.
Egal, was man fürn Depp ist, es macht autoritär. Geld. Man hat etwas zu sagen, man ist nicht irgendwer. Verfehlt nie seine Wirkung, besticht durch seine Art, ist immer gern gesehen, bleibt selten uns erspart.
Stefan Müller; Martin Kornmeier: Internationale Wettbewerbsfähigkeit: Irrungen und Wirrungen der Standort-Diskussion, München 2000, ISBN 3-8006-2570-9.
Ulrich van Suntum: Masterplan Deutschland. Mit dem Prinzip Einfachheit zurück zum Erfolg. 2005. ISBN 3423509015. – Der Autor, Prof. der Volkswirtschaftslehre, fasst auf 148 Seiten Reformideen zusammen.