2006 - Die Berliner Rütli-Schule richtet angesichts eskalierender Gewalt von Zuwandererkindern einen dramatischen Hilferuf an den Senat.
2005 - Wissenschaftler haben in einem Naturschutzgebiet bei Dessau ein neues Insekt entdeckt. Die etwa sieben Millimeter große Schwebfliege sieht einer Wespe ähnlich.
2002 - Das Stück «Albert Speer» des englischen Autors David Edgar über Hitlers Architekt erlebt in Potsdam seine deutsche Erstaufführung.
1997 - Ein Amokläufer schießt in zwei Schulen der jemenitischen Hauptstadt Sanaa wahllos um sich und tötet dabei acht Menschen.
1981 - US-Präsident Ronald Reagan wird in Washington bei einem Attentat lebensgefährlich verletzt.
1967 - Das Oberkommando der NATO in Europa (SHAPE) verlässt sein Hauptquartier in Frankreich und nimmt seine Arbeit in Casteau (Belgien) auf.
1955 - Die Lufthansa eröffnet nach dem Krieg den innerdeutschen Verkehr auf der Strecke Hamburg - München.
1936 - Das Luftschiff LZ 129 «Hindenburg» startet von Friedrichshafen zu seinem ersten Transatlantik-Flug nach Rio de Janeiro.
1867 - Russland verkauft Alaska für 7,2 Millionen Dollar an die USA.
1282 - Mit dem Abendgottesdienst (Vesper) in Palermo beginnt der Aufstand der Sizilianer gegen die Herrschaft des französischen Hauses Anjou («Sizilianische Vesper»).
AUCH DAS NOCH
1990 - dpa meldet: Ein Franzose angelt aus einem Teich in einem Park der südfranzösischen Stadt Lyon einen 32,5 Kilogramm schweren Riesen-Karpfen. Der Petri-Jünger braucht eine ganze Stunde, um den Fisch an Land zu ziehen.
GEBURTSTAGE
1968 - Céline Dion (39), kanadische Sängerin («My Heart Will Go On»)
1959 - Sabine Meyer (48), deutsche Musikerin und Klarinettistin
1945 - Eric Clapton (62), britischer Gitarrist und Sänger («Tears in Heaven»)
1937 - Warren Beatty (70), amerikanischer Filmproduzent und Schauspieler («Bonnie und Clyde»)
1880 - Sean O'Casey, irischer Dramatiker («Der Pflug und die Sterne»), gest. 1964
TODESTAGE
2002 - Elizabeth («Queen Mum»), Mutter der britischen Königin Elizabeth II., geb. 1900
1912 - Karl May, deutscher Schriftsteller («Winnetou»), geb. 1842
Das System der Sieben-Tage-Woche hat sich heute in allen bevölkerungsmäßig großen Kulturen wie das Rechnen mit zehn Ziffern durchgesetzt. In früheren Kulturen waren aber auch andere Wochenlängen zu beobachten. Eine Woche ist dabei als ein erster vom Menschen geschaffener Rhythmus zu verstehen, der sich nicht an der Natur orientiert.
So sind in alten Kulturen zum Teil Rhythmen von zwei Tagen Arbeit und einem Tag Ruhe zu beobachten.
Im Römischen Reich gab es bis weit in die Kaiserzeit keine Woche, jedoch Kalenden, Nonen, Iden und Terminalien. Im Jahr 321 n. Chr. wurden sie von der christlichen Woche mit dem Sonntag als offiziellem Ruhetag abgelöst.
Eine fünf-Tage-Woche und eine 13-Tage-Woche hatten die Azteken. Der normale aztekische Kalender richtete sich nach dem Sonnenjahr und hieß xihuitl (bei den Maya haab). Er umfaßte 18 Monate zu je 20 Tagen plus 5 extra Tage, die unglücksvoll gewesen sein sollen. Jeder Monat hatte 4 Wochen zu je 5 Tagen. Der letzte Tag in der Woche war öffentlicher Markttag (tianquiztli) und gleichzeitig Fest- und Ruhetag. So gab es insgesamt 288 Arbeitstage und 72 tianquiztli im Jahr. An den 5 Unglückstagen sollte man nicht arbeiten. Dies ergab insgesamt 365 Tage. Da aber das Jahr ca. 6 Stunden länger ist, ergab sich ein Überschuß an Tagen. Deshalb wurde nach jeweils 52 Jahren 12 ½ Schalttage eingeschoben. Damit wurde eine genauere Angleichung an das Sonnenjahr erreicht, als in jedem europäischen Kalender.
Es gab noch einen zweiten, heiligen Kalender mit 260 Tagen, den sogenannten tonalpohualli, der zu Weissagungen benutzt wurde. Die 260 Tage waren in 20 Wochen zu je 13 Tagen aufgeteilt. Jeder Tag war einem Gott (bzw. einer Göttin) zugeordnet. Das Schicksal der Menschen hing davon ab, ob ihrem Geburtstag gute oder schlechte Eigenschaften zugeschrieben wurde. So war bspw. "Sieben Regen" ein günstiger Tag, "Zwei Kaninchen" dagegen ein schlechter Tag.
Auch nach dem Französischen Revolutionskalender gab es eine Zehn-Tage-Woche. Es gab pro Monat drei 10-Tage-Wochen. Jeder Monat hatte also 30 Tage. Am Ende des Jahres wurden 5 Extratage angehängt. Nach 13 Jahren schaffte Napoleon die neue Zeitrechnung wieder ab.
Der Sowjetische Kalender der Oktoberrevolution von 1929 bis 1940 hatte eine 5-Tage-Woche mit 6-wöchigen Monaten.
Im balinesischen Hinduismus benutzt man auch heute noch rituell mehrere Wochensysteme gleichzeitig (Pakuwon). Aus der Kombination dieser Wochensysteme ergeben sich 55 (= 1+2+3+4+5+6+7+8+9+10) verschiedene Tage. In der Praxis ist vor allem wichtig die Kombination von:
Triwara = Dreitagewoche
Pancawara = Fünftagewoche
Saptawara = Siebentagewoche
Die Dreitagewoche (Triwara) ist der in Bali übliche Zyklus von Markttagen: jeden dritten Tag ist in einem Dorf Markttag.
A B C -Hinweise - unter bewährter Verwendung von WIKIPEDIA-Fakten:
Der 30. März ist also der 89. Tag des so genannten Gregorianischen Kalenders (der 90. in Schaltjahren), somit bleiben noch 276 Tage bis zum Jahresende.